Wärmepumpe

 

 

 

 

 

 

 

 

Einführung

 

Warum Wärmepumpen?
Moderne strombetriebene Wärmepumpenanlagen sind bezüglich der Umweltbilanz und der Jahresenergiekosten selbst gegenüber den effizientesten gas- und ölbefeuerten Heizanlagen deutlich im Vorteil.


Dies ist auch dadurch begründet, dass sich die Rahmenbedingungen für einen betriebssicheren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Wärmepumpenbetrieb in den letzten 10 Jahren sehr positiv entwickelten, was die rasante Marktentwicklung der Wärmepumpe in der Schweiz eindrucksvoll belegt.

 

Kennzeichen moderner Wärmepumpenheizanlagen:

 

Im Einzelnen sind dies:

 

  • Überwiegend Installation von monovalenten/monoenergetischen Wärmepumpenanlagen

  • Stark reduzierte, flächenbezogene Heizlasten, was den Einsatz von Niedertemperaturheiz-Systemen insbesondere Fußbodenheizung begünstigt.

  • Verstärkte Nutzung des Untergrundes (Erdwärme) als Wärmequelle in Verbindung mit stark vereinfachten Genehmigungsverfahren

  • Vorteilhafte Wärmepumpen-Stromtarife der Energieversorger

  • Öffentliche Förderprogramme  sowohl im Neubau als auch bei Altbauten

  • Hohes technisches Know-how bei den Planern und Installationsbetrieben, begünstigt durch den Technologietransfer aus der Schweiz, durch bessere Schulungsmöglichkeiten und durch Normungs- und Richtlinienarbeit

 

 

 

 


Wenn die oben genannten Randbedingungen zutreffen, müssen zudem verschiedene Grundvoraussetzungen erfüllt sein, damit ein Wärmepumpenbetrieb überhaupt möglich wird. Dies sind:

  • Es muss ein Niedertemperaturheizsystem zur Verfügung stehen, dessen Rücklauftemperatur bei Auslegungsbedingungen weniger als 55 Grad C beträgt. Optimal ist ein Fußbodenheizsystem oder eine Wandheizung mit maximalen Vorlauftemperaturen von 35 Grad C. Die früher schlechtere Regelbarkeit von Heizlasten von < 50 W/m² aufgrund des bei geringeren Oberflächentemperaturen verbesserten Selbstregeleffektes ist nicht mehr von Bedeutung. Dagegen ist die geringere Vorlauftemperatur maßgebend für eine hohe Jahresarbeitszahl.

  • Die Wärmequelle muss erschließbar sein, d.h. es muss genügend Platz zur Verfügung stehen, die geologischen Bedingungen müssen geeignet und die Erschließung und Nutzung der Wärmequelle genehmigungsfähig sein.

 

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